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Flachsfest in Jameln am 28. Juni 2008

Das Flachsfest in der Kraulschen Scheune in Jameln zog trotz Regenschauern wieder viele Besucher an. Immer wieder gelingt es dem Veranstalter Michael Kablitz den großen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart zu spannen, in dem die heutigen Kunsthandwerker und landwirtschaftlichen Erzeuger im Rahmen der Traditionen des Dorfes und des Hofes Kraul-Kablitz ihre Produkte anbieten. Ein Mittelpunkt ist dabei die vom Kapellmeister Bernhard Kraul vor 100 Jahren aufgeschriebene Volksmusik, die nun, von Michael Kablitz und Freunden gespielt, zum Tanz einlädt.
 
 


Vorführung am Leinen-Webstuhl

Auch die Vorführungen zum Leinenweben knüpften an die Vergangenheit des Hauses an. Die komplizierte und höchst aufwändige Vorbereitung des Webstuhls (das "Aufbaumen" der 30 m langen "Kette") erstaunte die interessierten Zuschauer.

 
 


Vier versierte Personen sind für diesen Arbeitsschritt notwendig

 
 


Am Rande stellte
Burghard Kulow sein neues Buch "Damals im Wendland" vor, in dem sowohl die Geschichte des Hauses Kraul als auch die Verarbeitung vom Flachs zum Leinen in eigenen Kapiteln dargestellt werden

 
 

Parallel wurden an diesem Tag erstmals Draisinen-Fahrten auf der Jeetzeltalbahn vom Bahnhof Jameln aus angeboten.  Bei den hier eingesetzten Draisinen handelt es sich um Fahrzeuge, die wie ein Fahrrad durch Treten fortbewegt werden.
Der Fahrgast-Rat Wendland informierte mit einem Info-Stand über notwendige Forderungen, die Wendlandbahn Dannenberg-Lüneburg attraktiver zu machen, statt sie einzustellen.
 
 

 
 

Der Kraulsche Hof mit Gasthaus früher und heute.
2009: www.grappenkopp.de/

 

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